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Paragrafen-Symbole. © Oliver Berg/Archiv

Prozesse

Opfer per Kopfschuss getötet: Prozess um Totschlag gestartet

Wegen eines tödlichen Kopfschusses muss sich seit Dienstag ein 61 Jahre alter Mann aus den Niederlanden vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Mai vergangenen Jahres in Nordhorn einen 50 Jahre alten Mann mit einem Schuss aus einer Repetierbüchse in den Kopf getötet zu haben.

Osnabrück. Nach Angaben der Polizei soll der Angeklagte auf einem alten Bauernhof mit zwei weiteren Männer eine Cannabis-Plantage betrieben haben, die im Mai aufgeflogen war. Der Fall hatte im vergangenen Sommer größeres Aufsehen erregt, weil die Polizei mehrere Tage lang das Grundstück abgesucht hatte, nachdem das Opfer als vermisst gemeldet worden war.

Der Angeklagte habe sich zum Prozessauftakt nicht äußern wollen, sagte eine Gerichtssprecherin. Dem Mann wird Totschlag vorgeworfen. Geladen waren drei Zeugen: der Bruder, der Sohn und die Nichte des Angeklagten. Alle drei hätten über einen Anwalt mitgeteilt, dass sie von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen wollen.

Niederländischen Medienberichten zufolge hatte das Opfer die Scheune in Nordhorn gemietet. Die Mutter des getöteten 50-Jährigen tritt bei dem Prozess als Nebenklägerin auf.

dpa


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