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Frank Klingebiel (CDU) ist zu sehen.

Frank Klingebiel (CDU) ist zu sehen. © Peter Steffen/Archiv

Migration

OB fordert Zuzugsbeschränkungen für Flüchtlinge

Wegen fehlender Mittel für die Integration von rund 5000 Flüchtlingen in Salzgitter hat Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) einen Brandbrief an die niedersächsische Landesregierung geschrieben.

Hannover. Laut einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Freitag) regt Klingebiel Zuzugsbeschränkungen an. Auch anerkannten Flüchtlingen sollten aus Sicht des Oberbürgermeisters Auflagen für den Wohnsitz gemacht werden, wie sie in anderen Bundesländern bereits erlassen worden seien.

"Meine große Sorge ist, dass die traditionell gute und Flüchtlingen wohlgesonnene Stimmung bei uns umkippen wird, wenn nicht bald etwas geschieht", sagte Klingebiel der Zeitung. Er forderte eine "konzertierte Aktion für Salzgitter".

In Salzgitter leben dem Bericht zufolge inzwischen etwa 5000 Flüchtlinge, davon rund 3300 Syrer. Als Gründe, warum Salzgitter für die Flüchtlinge so attraktiv sei, führte Klingebiel die Lage auf dem Wohnungsmarkt an. "Wir haben noch 3000 freie Wohnungen im gesamten Stadtgebiet. Und dann ziehen viele Flüchtlinge zu uns, weil bereits Verwandte hier wohnen", sagte der Oberbürgermeister. Bisher habe die Stadt "das alles noch ganz gut hingekriegt, aber jetzt wird es eng."

dpa


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