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Northeims Bürgermeister wirft das Handtuch

Nach dem Beschluss des Northeimer Stadtrats, ein Abwahlverfahren für den umstrittenen Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser (parteilos) durchzuführen, hat der Verwaltungs-Chef am Montag das Handtuch geworfen.

Northeim. Grund dafür sei allerdings nicht die Ratsentscheidung, teilte der 57-Jährige mit. Sein Entschluss sei "im gesundheitlichen Bereich" begründet.

Durch seine förmliche Erklärung, auf das Abwahlverfahren zu verzichten, ende seine Amtszeit vorzeitig am Montag um 24 Uhr, sagte Tannhäuser der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Northeimer Ratsvorsitzende Wolfgang Haendel (SPD) bestätigte, dass er die Verzichtserklärung Tannhäusers am Montagnachmittag entgegen genommen habe: "In fünffacher Ausfertigung auf Büttenpapier und mit dem Northeimer Stadtwappen".

Der Stadtrat hatte am Freitag mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und FDP beschlossen, die Northeimer Bürgerinnen und Bürger am 15. Oktober parallel zur Landtagswahl über eine vorzeitige Abwahl des Verwaltungschefs entscheiden zu lassen. Anlass für das Mehrheitsvotum war der anhaltende Ärger über den Führungsstil des Bürgermeisters. Die Ratsmitglieder werfen Tannhäuser unter anderem wiederholtes Fehlverhalten im Umgang mit Mitarbeitern vor. Tannhäuser war 2013 zum Nachfolger des vorzeitig aus dem Amt geschiedenen Bürgermeisters Harald Kühle gewählt worden.

dpa


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