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Der Nitratanteil im Grundwasser sei häufig zu hoch.

Der Nitratanteil im Grundwasser sei häufig zu hoch. © Lukas Schulze/Archiv

Umweltpolitik

Nitrat im Grundwasser bleibt Problem

Die Nitratbelastung des Grundwassers in Niedersachsens bleibt weiterhin problematisch. An einem Drittel der Kontrollmessstellen in Trinkwassergewinnungsgebieten würden festgelegte Qualitätsnormen von höchstens 50 Milligramm Nitrat je Liter überschritten, heißt es in einem Bericht des Umweltministeriums.

Hannover. Wegen der Nitratwerte drohe bundesweit sogar ein Vertragsverletzungsverfahren der EU, sagte Staatssekretärin Almut Kottwitz (Grüne) am Mittwoch in Hannover. Es seien daher größere Anstrengungen nötig, damit weniger Nitrat ins Grundwasser gelange. Nur dies sichere die Zukunft für das Lebensmittel Nummer Eins.

Nach dem Bericht des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ist die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser in allen Teilen Niedersachsens zwar gesichert. Problematisch seien aber der zu hohe Einsatz von Wirtschafts- und Mineraldünger, die Abnahme des Grünland- und Bracheanteils und der große Maisanteil auf landwirtschaftlichen Flächen. Negativ fiel auch das hohe Aufkommen von Gärresten beim Betrieb von Biogasanlagen auf.

dpa


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