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Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD). © Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Wahlen

Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisiert Erdogan

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat die versuchte Einflussnahme des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf die Bundestagswahl harsch kritisiert.

Hannover. "Das ist schlicht und ergreifend indiskutabel. Erdogan sollte sich besser um seine Angelegenheiten in der Türkei kümmern, da hat er genug Baustellen", sagte Pistorius der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).

Vorausgegangen war ein Aufruf Erdogans an in Deutschland lebende Türken, bei der Bundestagswahl am 24. September nicht für SPD, CDU oder Grüne zu stimmen, die er "Türkeifeinde" nannte. SPD und CDU beschuldigte Erdogan, mit der "Schädigung der Türkei" Wahlkampf zu betreiben. "Ich fordere alle meine Landsleute in Deutschland auf, nicht den Fehler zu begehen und die zu unterstützen, weder die Christdemokraten noch die SPD noch die Grünen", sagte er.

Pistorius entgegnete dem: "Natürlich sollen die Deutsch-Türken von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen." Die Menschen müssten sich bewusst machen, "dass sie in einem freiheitlichen Land leben und dass sie darauf Einfluss nehmen können, dass das so bleibt".

dpa


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