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Ministerpräsident Stephan Weil.

Ministerpräsident Stephan Weil. © Julian Stratenschulte

Konflikte

Niedersachsen will 200 000 Euro für Terroropfer im Irak spenden

Die niedersächsische Landesregierung will 200 000 Euro für Hilfsprojekte in den kurdischen Gebieten im Irak und den angrenzenden Ländern spenden. "Die Landesregierung verfolgt mit großer Sorge die brutalen Angriffe der Terrorgruppe Islamischer Staat auf Jesiden, Christen und andere kulturelle, ethnische oder religiöse Minderheiten und die Vernichtung unwiederbringlicher Kulturgüter", sagte Regierungschef Stephan Weil (SPD) am Dienstag in Hannover.

Hannover. Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen kämen die Behörden schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bei der Versorgung der Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamenten, Kleidung und Zelten.

"Angesichts der akuten Notlage der Flüchtlinge ist ein sofortiges Handeln erforderlich", betonte Weil. Er appellierte deshalb an die Niedersachsen, an Hilfsorganisationen zu spenden. So werde der Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland in den kommenden Tagen mit einer Gruppe von Medizinern in das Krisengebiet reisen, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Unter den Helfern sei mit Hüseyin Bektas auch ein Mediziner von der Medizinischen Hochschule Hannover.

dpa


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