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Nachrichten Niedersachsen Niedersachsen steigert Bildungsausgaben kaum
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11:54 10.12.2009
Niedersachsen hat seine Bildungsausgaben weniger gesteigert als viele andere Bundesländer.
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Hannover. Während in den westdeutschen Flächenländern die Staatsausgaben für Bildung im Schnitt um fast fünf Prozent auf insgesamt knapp 54 Milliarden Euro stiegen, hat Niedersachsen einen Zuwachs von weniger als einem Prozent auf knapp 6,1 Milliarden Euro veranschlagt. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Die niedersächsischen Gemeinden lagen mit einer Steigerung von 4,5 Prozent auf zusammen 2,56 Milliarden Euro bei den Ausgaben für Bildung im Durchschnitt gleichauf mit den Gemeinden in anderen westdeutschen Flächenländern. Zusammen kommen Staat und Kommunen in Niedersachsen damit auf ein Plus bei den Bildungsausgaben von knapp zwei Prozent.

Insgesamt haben sich die Bildungsausgaben bundesweit in diesem Jahr um rund vier Prozent auf 97,9 Milliarden Euro erhöht. Hinzu kommt der diesjährige Anteil an den insgesamt 8,7 Milliarden Euro, die Bund, Länder und Gemeinden für die Jahre 2009 bis 2011 nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz für den Bildungsbereich zusätzlich zur Verfügung stellen.

Aus dem öffentlichen Gesamthaushalt sind in diesem Jahr in Niedersachsen 24,7 Prozent der Mittel in den Bildungsbereich geflossen nach 25,3 Prozent im Vorjahr. Das Land liegt damit etwa im Durchschnitt aller übrigen Flächenländer.

Die Ausgaben pro Schüler liegen in Niedersachsen dagegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Nach den Zahlen für das Jahr 2006 „kostet“ ein Schüler an allgemeinbildenden Schulen pro Jahr rund 4900 Euro. Der Bundesdurchschnitt beträgt 5200 Euro. Das meiste Geld pro Schüler wird in Thüringen (6600 Euro) aufgewendet, das wenigste im Saarland (4700).

lni

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