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Nachrichten Niedersachsen Niedersachsen kauft Münzkabinett von Deutscher Bank
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15:59 14.12.2009
Zwei Münzen aus dem Niedersächsischen Münzkabinett. Quelle: Thomas (Archiv)
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Man habe sich mit der Deutschen Bank darauf verständigt, die Münzen und anderen Stücke aus der Zeit vom Mittelalter bis in die Neuzeit „für insgesamt fünf Millionen Euro zu erwerben“, sagte Kulturminister Lutz Stratmann (CDU). Der Ankauf werde aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert, die für die Sicherung herausragender Kulturgüter bestimmt seien. „Wir haben unsere Verantwortung ernstgenommen und sichergestellt, dass diese landesgeschichtlich einmalige Sammlung vollständig erhalten und in Hannover der Öffentlichkeit präsentiert werden kann“, betonte der Minister.

Land und Deutsche Bank wollen den Kauf- und Übertragungsvertrag nach Angaben von Stratmann in Kürze unterzeichnen. Danach werde die Sammlung aus dem Hauptsitz des Kreditinstiuts in Hannovers Innenstadt in das Niedersächsische Landesmuseum in Hannover umziehen. Der Minister äußerte sich optimistisch, schon frühzeitig im kommenden Jahr eine erste Auszeichnung zum Münzkabinett eröffnen zu können.

Das Münzkabinett war, bevor es 1983 von der Deutschen Bank erworben wurde, rund 350 Jahre im Besitz des Hauses Hannover. Die Sammlung umfasst Münzen, Medaillen und Plaketten, Marken und Zeichen, Orden und Ehrenzeichen. Informationen über den bevorstehenden Verkauf des Münzkabinetts durch die Deutsche Bank hatten vor Jahresfrist für Irritationen gesorgt. Experten hatten die Befürchtung geäußert, dass die Sammlung dadurch auseinandergerissen werden könnte.

ddp

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