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Niedersachsen Jetzt buhlt die SPD um Wolfenbüttels Bürgermeister
Nachrichten Niedersachsen Jetzt buhlt die SPD um Wolfenbüttels Bürgermeister
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15:30 11.08.2018
Thomas Pink ist Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel. Quelle: Stadt Wolfenbüttel
Wolfenbüttel

Nach seinem Austritt aus der CDU erhält Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink Avancen von der SPD. Die Tür seiner Partei stehe ihm weit offen, sagte Wolfenbüttels SPD-Unterbezirkschef Marcus Bosse der „Braunschweiger Zeitung“. Er habe aber Verständnis dafür, dass Pink nun erst mal Abstand brauche, sagte Bosse, der „weder Häme noch Spott“ zum Ausdruck bringen wollte. Pink war auch vor dem Hintergrund der Asyldebatte in seiner Partei aus der CDU ausgetreten.

Die Partei hätte sich gegen „Herrn Seehofers üble Attacken“ wehren müssen, sagte er mit Blick auf den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten und amtierenden Bundesinnenminister. Deren Ziel sei es gewesen, zur Landtagswahl in Bayern „die AfD rechts zu überholen - und das auch noch ohne Erfolg beim Wähler“. Pink: „Das war für mich eine Farce, die ich so in den vergangenen 40 Jahren noch nicht erlebt habe. So kann Politik nicht funktionieren.“

Pink kritisiert Landtagsvizepräsident

In seiner Austrittserklärung habe er seinen Schritt auch mit Entwicklungen in Niedersachsen begründet, hatte Pink der Zeitung am Vortag erklärt. Den Rest habe ihm die von Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg (CDU) angestoßene Debatte um die Gründung eines CSU-Landesverbands in Niedersachsen gegeben, ohne dass es eine Reaktion aus Hannover gegeben habe. Die CDU brauche auf jeden Fall eine personelle Erneuerung. Oesterhelweg hat nach Angaben der Zeitung in einer Mail betont, dass er keinen CSU-Landesverband gründen wollte. Er hätte für den Fall einer Trennung der Schwesterparteien lediglich angekündigt, dann wohl den Schritt zur CSU zu machen.

Von RND/dpa

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