Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen "NOZ": Wölfe: Seit 2000 bundesweit 3500 Nutztiere gerissen
Nachrichten Niedersachsen "NOZ": Wölfe: Seit 2000 bundesweit 3500 Nutztiere gerissen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:21 31.08.2017
Ein Wolf in einem Tierpark. Quelle: Wolfram Kastl/Archiv
Anzeige
Hannover

Demnach rangiert Niedersachsen mit 669 Fällen bundesweit auf Platz drei. Noch mehr Opfer der Wölfe gab es mit mehr als 1100 gerissenen Tieren in Brandenburg und 895 in Sachsen. Auch Sachsen-Anhalt zählte seit 2000 der Zeitung zufolge 373 durch Wölfe getötete Tiere.

Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, forderte Konsequenzen: "Es bedarf einer Bestandsregulierung und einer Festlegung von Gebieten, die für eine Wiederansiedlung des Wolfes nicht in Frage kommen", sagte Krüsken der Zeitung.

In Niedersachsen waren im vergangenen Jahr 68 eindeutig dem Wolf zugeordnete Fälle von getöteten Weidetieren registriert worden. Nach Zahlen des Wildtiermanagements waren das mehr als ein Drittel aller getöteten Tiere, wozu vor allem Schafe und Rinder zählten. 2015 hätten Wölfe 64 Tiere getötet. Die Landesjägerschaft (LJN) geht derzeit von rund 140 Wölfen aus, die in Niedersachsen unterwegs sind.

dpa

Bei der Herbstaussaat müssen die Landwirte in Niedersachsen zum ersten Mal strengere Dünge-Regeln beachten. Seit 1. Juni gelte etwa ein grundsätzliches Verbot der Herbstdüngung mit Stickstoffdünger, teilte das Landvolk Niedersachsen am Donnerstag mit.

31.08.2017

Nach dem Fund eines Toten in einem Fluss in Haselünne (Emsland) ist dessen Identität weiterhin unklar. Ein Kanufahrer hatte die Leiche am Dienstagabend in der Hase entdeckt, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

31.08.2017

Das Schreiben per Hand hat nach Ansicht des Berufsverbands der Graphologen auch im digitalen Zeitalter noch Bedeutung. "Die Kinder lernen in der Grundschule heutzutage viel weniger gründlich zu schreiben als früher", kritisiert Graphologin Renate Kümmell.

31.08.2017
Anzeige