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Ein Wolf in einem Tierpark.

Ein Wolf in einem Tierpark. © Wolfram Kastl/Archiv

Umwelt

"NOZ": Wölfe: Seit 2000 bundesweit 3500 Nutztiere gerissen

Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland vor rund 17 Jahren haben Wölfe mehr als 3500 Nutztiere gerissen. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) am Donnerstag und beruft sich dabei auf eine eigene Umfrage in den Bundesländern.

Hannover. Demnach rangiert Niedersachsen mit 669 Fällen bundesweit auf Platz drei. Noch mehr Opfer der Wölfe gab es mit mehr als 1100 gerissenen Tieren in Brandenburg und 895 in Sachsen. Auch Sachsen-Anhalt zählte seit 2000 der Zeitung zufolge 373 durch Wölfe getötete Tiere.

Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, forderte Konsequenzen: "Es bedarf einer Bestandsregulierung und einer Festlegung von Gebieten, die für eine Wiederansiedlung des Wolfes nicht in Frage kommen", sagte Krüsken der Zeitung.

In Niedersachsen waren im vergangenen Jahr 68 eindeutig dem Wolf zugeordnete Fälle von getöteten Weidetieren registriert worden. Nach Zahlen des Wildtiermanagements waren das mehr als ein Drittel aller getöteten Tiere, wozu vor allem Schafe und Rinder zählten. 2015 hätten Wölfe 64 Tiere getötet. Die Landesjägerschaft (LJN) geht derzeit von rund 140 Wölfen aus, die in Niedersachsen unterwegs sind.

dpa


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