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Museum im Hamelner Hochzeitshaus: «Entführte Kinder zurückführen».

Museum im Hamelner Hochzeitshaus: «Entführte Kinder zurückführen». © Caroline Seidel/Archiv

Museen

Museum im Hamelner Hochzeitshaus: "Entführte Kinder zurückführen"

In das historische Hochzeitshaus in Hameln könnte ein internationales Kinderbuchmuseum einziehen – wenn es nach den Plänen von zwei Kunstschaffenden geht. "Symbolisch gesehen und an die Rattenfängersage anknüpfend möchten wir die vor mehr als 730 Jahren entführten Kinder wieder in die Mitte der Stadt zurückführen", erklärt Initiator Hans Witte.

Hameln. Gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Dieter Alfter will der Hamelner das Hochzeitshaus zu einem Haus des Kindes gestalten. Geplant seien auch kulturelle Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene.

Ein Museum könnte das Hochzeitshaus wieder mit Leben füllen, denn das 400 Jahre alte Gebäude wird kaum genutzt, nachdem das Tourismusprojekt "Erlebniswelt Weser-Renaissance" 2007 scheiterte. Hans und Lydia Witte möchten dem Museum eine Sammlung wertvoller Kinder- und Jugendbücher, Grafiken, Spiele und schulische Objekte als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. In Deutschland gibt es nur das Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf bei Köln mit ähnlicher Thematik.

Die Stadt Hameln hält sich bedeckt: "Das ist sicherlich eine hervorragende Idee", sagte Stadtsprecher Thomas Wahmes. Die Stadt überlege aber, das Hochzeitshaus als Verwaltungsstandort zu nutzen. Zudem könnten eine Gastronomie und ein Bürgersaal einziehen.

dpa


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