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Kunst

"Motor für Kulturszene": Stiftung Niedersachsen gewürdigt

Orte wie Worpswede oder Emden profitieren von der Stiftung Niedersachsen genauso wie Theater- und Musikfestivals im ganzen Land: In der kommenden Woche feiert die finanzkräftige Förderorganisation ihren 30. Geburtstag mit einem Festakt und einer öffentlichen Jubiläumsparty in Hannover.

Hannover. Hauptredner ist Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

"Vieles von dem, was den Namen unseres Landes weit in die Welt hinaus trägt, verdanken wir der Stiftung Niedersachsen", sagte Weil am Mittwoch. Seit 1987 unterstützte die Stiftung rund 2800 Projekte aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung mit über 100 Millionen Euro.

Die Gründung der Stiftung vor 30 Jahren ging auf die Initiative des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) zurück. Der Erlös aus dem Verkauf der Landesanteile an der Oldenburgischen Beteiligungsgesellschaft wurde als Stiftungskapital eingesetzt.

Gegenwärtig stehen der Stiftung jährlich rund 4,5 Millionen Euro für die Förderung zur Verfügung. Sie speisen sich aus dem Erträgen des Stiftungsvermögens und aus Lottoeinnahmen des Landes. Gefördert wurden etwa der interkulturelle Studiengang "musik.welt" an der Universität Hildesheim und das zugehörige Center for World Music.

"In diesen herausfordernden Zeiten brauchen wir unabhängige Stiftungen, die zum Diskurs anregen, Impulse geben und Themen setzen", sagte der neue Stiftungspräsident Gunter Dunkel, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der NordLB. Der Stiftung Niedersachsen gelinge es, als kreativer Motor und Ideengeber in die niedersächsische Kulturszene hinein zu wirken.

dpa


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