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Niedersachsen Mordfall von 1991: Betrunkener gesteht 26 Jahre später
Nachrichten Niedersachsen Mordfall von 1991: Betrunkener gesteht 26 Jahre später
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14:52 02.03.2017
Einer Person werden Handschellen angelegt. Quelle: Andreas Gebert/Archiv
Bonn

Nach seiner Vernehmung und weiteren Ermittlungen bestehe dringender Tatverdacht gegen den Mann, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Bonn am Donnerstag mit. Ein Richter habe Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Die Polizei in Wolfenbüttel hatte den 52-Jährigen Ende Februar gleich zwei Mal betrunken am Steuer erwischt und ihn festgenommen. Daraufhin erzählte der stark alkoholisierte Mann den Beamten, dass er vor Jahren eine Frau in Bonn mit etlichen Messerstichen getötet habe. Der Mann, der zur Tatzeit in Bonn studierte, habe angegeben, seit seiner Jugend Tötungsphantasien gehabt zu haben, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Frau habe er zufällig bei einem Spaziergang gesehen, an ihrer Haustür geklingelt und sie überwältigt. Als sie schrie, habe er auf sie eingestochen und sei dann weggelaufen. Die Ermittlungen in den Fall waren damals ins Leere gelaufen.

dpa

Die Zahl der Gewerbeanmeldungen in Niedersachsen geht wegen der guten Lage am Arbeitsmarkt immer weiter zurück. Im vergangenen Jahr wurden noch gut 57 000 Anmeldungen gezählt, 4,3 Prozent weniger als 2015, teilte das Landesamt für Statistik in Hannover am Donnerstag mit.

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Weil sie ihr neugeborenes Baby in einen Koffer zum Skelett ihres ersten Kindes gelegt hat, ist eine 22-Jährige zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Hannover sprach die Mutter am Donnerstag wegen versuchten Totschlags schuldig.

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Der Bundesverwaltungsgericht hat am Donnerstag über einen umstrittenen Sterbehilfe-Fall verhandelt. Der Mann einer hochgradig gelähmten Patientin aus Braunschweig streitet seit Jahren um die Festellung, dass seiner Frau eine tödliche Dosis eines Betäubungsmittels für einen Suizid hätte gewährt werden müssen.

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