Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Moorbrand: Verteidigungsministerium streitet Radioaktivität ab
Nachrichten Niedersachsen Moorbrand: Verteidigungsministerium streitet Radioaktivität ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:13 05.10.2018
Noch immer schwelt der Moorbrand im Emsland. Quelle: dpa
Meppen

Nach dem Moorbrand im Emsland gibt es nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums keine akuten Hinweise auf radioaktive Strahlung oder erhöhte Quecksilberbelastung. „Es gibt keine Erkenntnisse, dass dort jemals Uranmunition getestet worden ist“, sagte Ministeriumssprecher Jens Flosdorff am Freitag in Berlin. Die angekündigten Messungen seien eine rein vorsorgliche Maßnahme und sollen zur Transparenz beitragen. „Wir gehen kein Risiko ein“, sagte Flosdorff.

Großbrand auf einem Gelände der Bundeswehr in Meppen. Die Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen. Doch die Löscharbeiten sind äußerst schwierig.

Spezialisten der Bundeswehr untersuchen nach dem Moorbrand bei Meppen in Niedersachsen Boden, Luft und Wasser nach Spuren von radioaktiver Strahlung und Quecksilber. „Die Strahlenmessstelle Süd ist mit dem Auftrag vor Ort, zu überprüfen, ob Einsatzkräfte einer Strahlenbelastung ausgesetzt gewesen sein könnten“, sagte ein Bundeswehrsprecher der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Auf dem Gelände könnten dem Zeitungsbericht zufolge in der Vergangenheit quecksilberhaltige Sprengkörper sowie uranhaltige Munition getestet worden sein. Der Moorbrand war am 3. September nach einem Waffentest ausgebrochen.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine 27-jährige Mutter hat ihren Sohn am Donnerstag mit dem Auto von der Kita abgeholt. Die Frau war offenbar stark angetrunken.

05.10.2018

Durch den Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände bei Meppen könnten Quecksilber und radioaktive Stoffe freigesetzt worden sein. Das geht aus einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ hervor. Grund sind demnach durchgeführte Waffentests in der Vergangenheit.

05.10.2018

Autofahrer auf der A1 in Richtung Münster müssen am Freitagvormittag deutlich mehr Zeit einplanen. Nach einem Lkw-Unfall bei Wildeshausen ist die Autobahn gesperrt.

05.10.2018