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Stephan Weil (SPD) spricht während einer Pressekonferenz.

Stephan Weil (SPD) spricht während einer Pressekonferenz. © Holger Hollemann

G20

Ministerpräsident Weil verurteilt G20-Ausschreitungen

Nach den Ausschreitungen am Vorabend des G20-Gipfels in Hamburg ruft Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu Besonnenheit auf. "Die Bilder aus Hamburg sind erschreckend und meine Gedanken sind zur Stunde vor allem bei den verletzten Polizeibeamten", sagte er am Freitag in Hannover.

Hannover. Politische Demonstrationen seien ein wesentlicher Teil der Demokratie, aber der Protest müsse friedlich sein und sich an die Gesetze halten. Weil: "Ich hoffe sehr, dass alle Beteiligten die richtigen Lehren aus der letzten Nacht ziehen und weitere Auseinandersetzungen unterbleiben." Immerhin befasse sich der G20 Gipfel mit den großen Problemen der Welt. "Genau darum muss es in diesen Tagen gehen - und nicht um Gewalt", sagte der SPD-Politiker.

Bei der Demonstration am Donnerstagabend hatten sich nach Angaben der Polizei 1000 Vermummte unter die rund 12 000, überwiegend friedlichen Demonstranten gemischt. Die Beamten stoppten den Zug kurz nach dem Start und setzten Pfefferspray und Wasserwerfer ein. Aus den Reihen der Demonstranten flogen Flaschen, Feuerwerk wurde gezündet. In einigen Straßen der Innenstadt brannten Barrikaden, Schaufenster wurden eingeschlagen. Die Polizei sprach von mindestens 76 verletzten Beamten, einer der "Welcome to Hell"-Initiatoren von "zahlreichen" Verletzten auf Seiten der Demonstranten.

dpa


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