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Bürgermeister von Bergen Rainer Prokop spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: S.Prautsch/Archiv

Bürgermeister von Bergen Rainer Prokop spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: S.Prautsch/Archiv

Geschichte

Millionenunterstützung für internationale Begegnungsstätte

Nahe dem ehemaligen Konzentrationslager soll in Bergen eine Internationale Begegnungs- und Bildungsstätte zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust entstehen. Wie das Bundesbauministerium am Freitag mitteilte, wird die Begegnungsstätte als nationales Projekt des Städtebaus mit 3,6 Millionen Euro gefördert.

Bergen. Damit unterstütze der Bund die Stadt und die KZ-Gedenkstätte in Bergen in ihrer nationalen Verantwortung für das Gedenken. Der Bau der Begegnungsstätte rücke nun in greifbare Nähe, sagte Bergens Bürgermeister Rainer Prokop (CDU) am Freitag.

Die internationale Jugendbegegnungsstätte ist nach Angaben der Stadt für Gruppen gedacht, die sich mit dem Konzentrationslager und dem Schicksal von Anne Frank, die in dem Lager starb, vor Ort auseinandersetzen wollen. "Das ist ein weiterer Meilenstein für die Stadtentwicklung von Bergen", sagte Prokop. "Historisch, gesellschaftlich und ökonomisch ist das wichtig, viele Arbeitsplätze können zudem neu geschaffen werden."

Seit dem Jahr 2000 organisiert Bergen die Anne-Frank-Friedenstage. Jugendliche aus ganz Europa diskutieren und arbeiten dabei zum Thema Frieden. Initiiert wurden die Friedenstage vom Anne-Frank-Fonds in Basel.

dpa


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