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Konflikte

Milli-Görüs-Chef verurteilt türkische Verbalattacken

Der Deutschlandchef der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) hat die jüngsten Verbalattacken aus der Türkei klar verurteilt. "Äußerungen wie die eines Nazivergleichs oder Religionskrieges können so nicht geteilt werden von den Muslimen oder Türken, die hier leben", sagte der IGMG-Generalsekretär Bekir Altas am Freitag in Hannover.

Hannover. Er rief zu einer "Entwaffnung der Sprache auf beiden Seiten" auf. "Wir brauchen eine Ebene, auf der man miteinander reden kann." Statt Populismus sei die Diplomatie gefragt. Von den Wahlen in der Türkei solle man nicht auf die Türken hier schließen. "Das Problem ist, dass wir einiges zugerechnet bekommen, was nicht aus unserem Munde kommt."

Die IGMG steht der türkischen Regierungspartei AKP nahe und ist in 410 Moscheegemeinden in Deutschland organisiert. Teilbereiche der IGMG waren in der Vergangenheit vom Verfassungsschutz beobachtet worden.

dpa


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