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Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht anläßlich der Eröffnung des Weltfriedenstreffens.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht anläßlich der Eröffnung des Weltfriedenstreffens. © Guido Kirchner

Kirche

Merkel warnt vor Vereinnahmung von Religion

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung des Weltfriedenstreffens an Kirchen- und Religionsvertreter appelliert, sich nicht vereinnahmen zu lassen.

Münster. "Religionen haben den Auftrag zum Frieden und deshalb kann es keine Rechtfertigung von Krieg und Gewalt im Namen einer Religion geben", sagte sie am Sonntag im nordrhein-westfälischen Münster. Insbesondere die Religionsgemeinschaften selbst seien dazu aufgerufen, "sich deutlich gegen die Vereinnahmung von Religion durch diejenigen zu wenden, die die Würde von Menschen mit Füßen treten".

Zu dem dreitägigen Internationalen Weltfriedenstreffen in den Domstädten Münster und Osnabrück kommen führende Kirchen- und Religionsvertreter sowie Tausende Teilnehmer aus aller Welt. Das jährliche Treffen ist an immer wechselnden Orten und wird organisiert von der katholischen Gemeinschaft Sant' Egidio, die ihren Hauptsitz in Rom hat. Papst Johannes Paul II. hatte Religionsführer aus aller Welt 1986 erstmals zum Weltfriedenstreffen zusammengerufen.

dpa


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