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Ein Kind spielt in einer Kinderkrippe. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Ein Kind spielt in einer Kinderkrippe. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Kindergärten

Mehr elterngeführte Kitas in Bremen und Niedersachsen

Mit dem wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder steigt auch die Zahl der elterngeführten Kitas. "Sie sind anerkannte Träger und sie sind nachgefragt", sagte Martina Ernst von der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen Niedersachsen/Bremen.

Bremen/Hannover. In der vergangenen Jahren seien in beiden Bundesländern viele neue Elterninitiativen entstanden. Nach aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Stiftung über frühkindliche Bildungssysteme sind in Niedersachsen knapp elf Prozent der Kitas Elterninitiativen. Im Nachbarland Bremen sind es rund 29 Prozent.

Als anerkannte Träger der Jugendhilfe erhalten Elternvereine finanzielle Förderung. "Eltern müssen in der Regel nur das zahlen, was Eltern auch bei kommunalen und freien Trägern zahlen müssen", sagte Ernst. Nach Angaben von Kirsten Köcher vom Verbund Bremer Kindergruppen sind elterngeführte Kitas oft kleine Einrichtungen, die familiennah arbeiten. Wer sein Kind in eine solche Einrichtung gibt, kann Einfluss auf den Betreuungsalltag nehmen. Eltern müssen sich aber auch engagieren, etwa im Vereinsvorstand oder bei Aufgaben wie Putzen, Waschen oder Kochen.

dpa


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