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Ein Hochpräzisionslaser des Laser-Maschinenbauers LPKF schneidet.

Ein Hochpräzisionslaser des Laser-Maschinenbauers LPKF schneidet. © Julian Stratenschulte/Archiv

Maschinenbau

Maschinenbauer LPKF schreibt wieder rote Zahlen

Nach einem schwungvollen Jahresbeginn hat sich das Geschäft beim angeschlagenen Maschinenbauer LPKF wieder eingetrübt. Der Umsatz im zweiten Quartal schrumpfte im Jahresvergleich um knapp 19 Prozent auf rund 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Garbsen bei Hannover am Dienstag mitteilte.

Garbsen. Nach einem Mini-Gewinn im ersten Quartal schrieb das Unternehmen nun auch wieder deutlich rote Zahlen: Der Verlust im zweiten Quartal lag bei rund 2,3 Millionen Euro.

LPKF erholt sich noch immer vom weitgehenden Zusammenbruch seines Geschäfts mit Maschinen zur sogenannten Laser-Direktstrukturierung. Das Verfahren wird vor allem bei der Herstellung von Chips für Mobiltelefone genutzt, um Antennen direkt auf Kunststoff aufzubringen. Nach Angaben des Unternehmens sind dafür allerdings inzwischen so viele Maschinen bei den Herstellern vorhanden, dass die Nachfrage zum Erliegen gekommen ist. LPKF setzt daher stärker auf andere Maschinen, zum Beispiel für die Solarbranche, um sich bei Umsatz und Gewinn wieder früheren Dimensionen zu nähern.

Im zweiten Quartal gab es dabei allerdings wieder einen kleinen Dämpfer: Der Auftragseingang schrumpfte um ein Sechstel auf 33,5 Millionen Euro. Insgesamt standen Mitte 2017 allerdings noch deutlich mehr Aufträge in den Büchern als ein Jahr zuvor. Im ersten Quartal waren einige Großaufträge hereingekommen.

dpa


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