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Die Sammlung zeigt die Geschichte des Stützpunktes.

Die Sammlung zeigt die Geschichte des Stützpunktes. © C. Jaspersen

Verteidigung

Luftwaffe rüstet Stützpunkt Wittmund auf

Der Jagdflieger-Stützpunkt "Richthofen" im ostfriesischen Wittmund stellt sich auf neue Aufgaben der Luftwaffe ein. Der Standort könnte Anteile der Pilotenausbildung für den Eurofighter übernehmen, sagte der Kommandeur, Oberstleutnant Gero Finke, am Mittwoch.

Wittmund. Wittmund werde voraussichtlich von Mitte 2016 an wieder die Stärke eines Geschwaders erreichen, teilte die SPD-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitikerin Karin Evers-Meyer in Berlin mit. Damit würde der Standort von derzeit 730 auf rund 1000 Dienstposten anwachsen.

Der Fliegerhorst hatte nach dem Ende der 40-jährigen Ära mit dem Kampfflugzeug Phantom 2013 seinen Status als Geschwader verloren. Für die Umrüstung auf den Nachfolgetyp Eurofighter sind rund 140 Millionen Euro vorgesehen. Derzeit ist eine Alarmrotte von vier Eurofighter-Jagdflugzeugen dort stationiert. Die Maschinen sollen den deutschen Luftraum vor eindringenden Flugzeugen schützen und binnen 15 Minuten auch bei Flugzeugentführungen starten können.

Über die mehr als 100-jährige Geschichte des Stützpunktes informiert jetzt auch eine militärhistorische Sammlung. Darin werden der Ausbau von der Kaiserzeit über den Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie der Wiederaufbau der Luftwaffe bis in die Gegenwart aufgezeigt. Zu den Exponaten zählen Flugzeugmodelle und Uniformen aus der Zeit des bekannten Jagdfliegers Manfred von Richthofen (1892-1918).

dpa


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