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Niedersachsen Linke setzt auf wiederverwendbare Plakate
Nachrichten Niedersachsen Linke setzt auf wiederverwendbare Plakate
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16:52 20.09.2017
Anja Stoeck und Hans-Henning Adler (Die Linke) präsentieren das Plakatmotiv. Quelle: Peter Steffen
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Hannover

Bei der Vorstellung des Programms erklärten die Spitzenkandidaten Anja Stoeck und Hans-Henning Adler am Mittwoch in Hannover, die Partei setze bei der Landtagswahl auf ein Ergebnis von "fünf Prozent plus X". Die Aufkleber für den Dank an die Wähler ("Danke für xx Prozent") sind bereits gedruckt - der Wert muss noch nachgetragen werden.

Neben dem Kampf gegen Kinder- und Altersarmut und der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum setzt sich die Linke für Sozialtarife im öffentlichen Personenverkehr ein. Im Bildungssektor fordert sie Beitragsfreiheit für die Eltern und sowie eine flächendeckende Krankenversorgung. Der frühere Landtagsabgeordnete und Rechtsanwalt Hans-Henning Adler, der am Verwaltungsgericht in Leipzig einen Erfolg gegen Eintrittsgebühren für zwei Strände der niedersächsischen Nordseeküste durchgesetzt hatte, plant eine entsprechende Gesetzesinitiative an. Jeder Mensch habe Recht auf Zugang zu Nordseestränden, sagte der 67-Jährige.

Finanziert werden sollen die Forderungen über die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die über eine Gesetzesinitiative im Bundesrat erzwungen werden soll. Stoeck (51) forderte zudem ein Totalverbot beim Fracking und eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre.

dpa

Der CDU-Spitzenkandidat für die niedersächsische Landtagswahl, Bernd Althusmann, will Mareike Wulf im Falle eines Wahlerfolgs zur Kultusministerin machen. "Frau Wulf wird als Quereinsteigerin neue Impulse setzen", sagte Althusmann bei der Vorstellung Wulfs am Mittwoch in Hannover.

20.09.2017

Volkswagen hat nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Lehren aus dem Abgasskandal gezogen. Neue DUH-Messungen der Emissionen von Diesel-Fahrzeugen zeigten, dass mehr neue VW-Modelle Grenzwerte einhielten, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am Mittwoch in Berlin.

20.09.2017

Niedersachsen verlagert künftig die Zuständigkeit für den Katastrophenschutz bei Atomunfällen von den Kommunen auf das Land. Eine entsprechende Gesetzesnovelle hat der Landtag am Mittwoch einstimmig verabschiedet.

20.09.2017
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