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Anja Stoeck und Hans-Henning Adler (Die Linke) präsentieren das Plakatmotiv.

Anja Stoeck und Hans-Henning Adler (Die Linke) präsentieren das Plakatmotiv. © Peter Steffen

Parteien

Linke setzt auf wiederverwendbare Plakate

Die Linke will nach ihrer Abwahl 2013 mit sozialen Themen die Rückkehr in den niedersächsischen Landtag schaffen. Die Partei setzt dabei auf wiederverwendbare Plakate, die nach der Bundestagswahl per Aufkleber für die Wahl in Niedersachsen umgewidmet werden.

Hannover. Bei der Vorstellung des Programms erklärten die Spitzenkandidaten Anja Stoeck und Hans-Henning Adler am Mittwoch in Hannover, die Partei setze bei der Landtagswahl auf ein Ergebnis von "fünf Prozent plus X". Die Aufkleber für den Dank an die Wähler ("Danke für xx Prozent") sind bereits gedruckt - der Wert muss noch nachgetragen werden.

Neben dem Kampf gegen Kinder- und Altersarmut und der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum setzt sich die Linke für Sozialtarife im öffentlichen Personenverkehr ein. Im Bildungssektor fordert sie Beitragsfreiheit für die Eltern und sowie eine flächendeckende Krankenversorgung. Der frühere Landtagsabgeordnete und Rechtsanwalt Hans-Henning Adler, der am Verwaltungsgericht in Leipzig einen Erfolg gegen Eintrittsgebühren für zwei Strände der niedersächsischen Nordseeküste durchgesetzt hatte, plant eine entsprechende Gesetzesinitiative an. Jeder Mensch habe Recht auf Zugang zu Nordseestränden, sagte der 67-Jährige.

Finanziert werden sollen die Forderungen über die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die über eine Gesetzesinitiative im Bundesrat erzwungen werden soll. Stoeck (51) forderte zudem ein Totalverbot beim Fracking und eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre.

dpa


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