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Ein Hochpräzisionslaser des Maschinenbauers LPKF schneidet Metall.

Ein Hochpräzisionslaser des Maschinenbauers LPKF schneidet Metall. © Julian Stratenschulte/Archiv

Maschinenbau

Laserspezialist LPKF mit zweitem Verlustjahr in Folge

Der schwächelnde Maschinenbauer LPKF peilt nach dem zweiten Geschäftsjahr mit Verlusten in Folge für 2017 Gewinne an. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) solle eine Marge von 1 bis 5 Prozent erreicht werden, teilte LPKF in Garbsen bei Hannover am Mittwoch mit.

Garbsen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr allerdings stieg das operative Minus auf 6,8 Millionen Euro - nach einem Minus von 3,7 Millionen Euro 2015. Grund seien außerplanmäßige Wertberichtigungen. Dabei ging es um das enttäuschend laufende Geschäft mit Laser-Direkt-Strukturierung (LDS), die Leiterbahnen direkt auf Elektrogeräte wie Smartphones brennt. Ohne Sondereffekte hätte das operative Ergebnis den Angaben zufolge 0,4 Millionen Euro erreicht.

Unter dem Strich wuchs der Verlust auf 8,8 Millionen Euro, im Geschäftsjahr 2015 lag das Minus noch bei 3,5 Millionen Euro. "Ein zweites Geschäftsjahr mit Verlusten bietet rückblickend sicherlich keinen Anlass zur Freude", sagte Vorstandschef Ingo Bretthauer, der seinen Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht verlängern will. Der Umsatz stieg um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 91 Millionen Euro, der Auftragseingang wuchs sogar um 28 Prozent auf 106 Millionen Euro.

LPKF ist schon länger auf Spar- und Reformkurs. 2016 sank die Mitarbeiterzahl des einst im Technologiewerte-Index TecDax notierten Maschinenbauers um 78 auf 700 Beschäftigte.

dpa


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