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Besucher betrachten ein Erntegerät mit 12 reihigem Vorsatz der Firma NEW HOLLAND.

Besucher betrachten ein Erntegerät mit 12 reihigem Vorsatz der Firma NEW HOLLAND. © Peter Steffen

Agrar

Landwirte setzen mehr auf Digitalisierung

Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung haben nicht nur die Industrie fest im Griff - auch für die Landwirte werden sie immer wichtiger. Selbstlenkende Traktoren, automatische Ertragskartierung und Sensortechnik unterstützten die Produktion der Bauern, teilte die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) am Montag auf der weltgrößten Agrarmesse Agritechnica in Hannover mit.

Hannover. Gemeinsame Standards und Schnittstellen seien dabei genau so wichtig wie Fragen des Breitbandausbaus, der Datenhoheit und der Datensicherheit, mahnte Bernd Scherer, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Gleichzeitig hätten gute Ernten und "auskömmliche Erzeugerpreise" die Nachfrage nach Landmaschinen und Traktoren angeschoben, sagte Scherer. "Unsere Industrie kommt mit kräftigem Rückenwind nach Hannover." Hintergrund sei das steigende Preisniveau für Agrarrohstoffe, vor allem stieg der Milchpreis zuletzt spürbar.

Im Gesamtjahr erwartet der Verband für die Landtechnik-Hersteller ein Umsatzplus von 6 Prozent auf rund 7,6 Milliarden Euro. 2018 soll die Produktion um weitere 4 Prozent zulegen. Konjunkturmotor seien vor allem Russland und die Ukraine, für beide Märkte erwartet der Verband im laufenden Jahr Wachstumsraten zwischen 10 und 25 Prozent. Der deutsche Markt werde auf ein Plus von 3 Prozent kommen.

Mehr als 400 000 Besucher erwarten die Veranstalter der Agritechnica bis zum 18. November - vor zwei Jahren waren es etwa 450 000. 2800 Aussteller aus 53 Ländern zeigen Traktoren und Landmaschinen.

dpa


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