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Landtag

Landtagsumbau kostet zehn Prozent mehr

Die Kosten für Renovierung und Umbau des niedersächsischen Landtags liegen mit 58,2 Millionen Euro knapp zehn Prozent über der ursprünglich angesetzten Höhe.

Hannover. Die Mehrkosten bleiben nach Angaben des Finanzministeriums aber unter dem bereits eingeplanten sogenannten Risikozuschlag von etwa 7 Millionen Euro.

Nach rund drei Jahren Umbauzeit wird der Plenarsaal in Hannover am 27. Oktober feierlich mit mehreren Hundert Gästen wieder eröffnet, auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird teilnehmen, teilte die Landtagsverwaltung am Dienstag mit. Anwohner und einige der am Umbau beteiligten Arbeiter sollen ebenfalls eingeladen werden.

Der runderneuerte Plenarsaal bietet mit Fensterfronten hinter den Regierungsbänken künftig mehr Einblick in seine Arbeit. Bisher hatte der Saal keinerlei Tageslicht. Auf zwei Tribünen gibt es auch mehr Platz für Besucher als früher. Außerdem wurde das Gebäude barrierefrei gestaltet. Über die Zukunft des Parlaments war lange gestritten worden, vor allem die Technik des 1962 eröffneten und unter Denkmalschutz stehenden Saals war zuletzt sehr marode gewesen.

Ursprünglich waren die Baukosten mit 52,8 Millionen Euro angesetzt worden. Unvorhergesehene, aufwändige Betonsanierungen sowie ein Rechtsstreit mit einer Lüftungsfirma führte aber zu einer mehrwöchigen Bauverzögerung und zu Mehrkosten von 5,4 Millionen Euro.

dpa


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