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Flüchtlinge

Landtagspräsident will christlichen Flüchtlingen helfen

Niedersachsens Landtagspräsident, Bernd Busemann (CDU) fordert die Aufnahme von 1000 syrischen Christen, die wegen ihres Glaubens in ihrer Heimat von der Terrormiliz Islamischer Staat verfolgt werden.

Hannover. "Es ist an der Zeit, zu handeln und damit ein Zeichen zu setzen", sagte Busemann laut Mitteilung in Hannover mit Blick auf Ostern. Die unbürokratische Aufnahme von 1000 Christen aus Syrien in Niedersachsen wäre ein "starkes Signal, um das Bewusstsein für die Lage zu schärfen". Während Millionen Christen in der Welt Ostern feierten, würden ihre Glaubensgeschwister in der Urheimat des Christentums durch die Terrormiliz Islamischer Staat mit dem Tode bedroht. "Das passt nicht zusammen. Deshalb finde ich, wir sollten jenseits aller Formalien etwas tun." Die Hilfsorganisation Cap Anamur und Niedersachsens früherer Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) hätten es 1979 vorgemacht: "Wenn man wirklich will, kann man unbürokratisch helfen", sagte Busemann mit Blick auf die damalige Rettungsaktion für Flüchtlinge aus Vietnam. "Die Frage, ob sie als politisch Verfolgte anerkannt werden können, stellt sich bei den verfolgten syrischen Christen nicht", betonte Busemann. Deshalb solle es möglich sein, ihre Aufnahme im Land "schnell und ohne große bürokratische Hürden zu bewerkstelligen."

dpa


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