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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht im Landtag.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht im Landtag. © Elena Metz/Archiv

Landtag

Landtagspolitiker fordern mehr Distanz von Ditib zur Türkei

Vor dem Hintergrund verschärfter Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei sind Landespolitiker in Niedersachsen auf Distanz zum türkischen Moscheeverband Ditib gegangen.

Hannover. "Ditib selber muss sein Verhältnis zur Türkei neu definieren", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag im Landtag. Diese Diskussion müsse im Ditib-Bundesverband geführt werden. Der niedersächsische Landesverband spiele bei der internen Debatte bei Ditib eine positive Rolle mit dem Ziel der Loslösung von der Türkei. Der CDU-Abgeordnete Ulf Thiele forderte, Ditib müsse sich von der türkischen Religionsbehörde Diyanet "eindeutig emanzipieren und damit trennen".

Der Moscheeverband Ditib gilt als größter Zusammenschluss von Moscheegemeinden in Deutschland. Im Januar hatte sich die rot-grüne Landesregierung entschlossen, wegen wachsender Kritik an Ditib einen geplanten Staatsvertrag mit islamischen Verbänden auf Eis zu legen.

dpa


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