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Die Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie.

Die Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie. © Jan-Peter Kasper/Archiv

Landtag

Landtag macht Weg zur Einrichtung eines Krebsregisters frei

Niedersachsen richtet noch in diesem Jahr ein klinisches Krebsregister ein. Ein entsprechendes Gesetz hat der Landtag am Mittwoch einstimmig verabschiedet. Die Anstalt des öffentlichen Rechts wird zum 1. Dezember gegründet.

Hannover. Das Gesetz regelt, welcher Arzt die Daten melden muss. Da es sich um Gesundheitsdaten von Krebspatienten handelt, muss aus Gründen des Daten- und Patientenschutzes genau festgelegt werden, wer Einblick in die Auswertung der Daten erhalten darf. Das klinische Krebsregister soll alle Angaben zur Diagnose und Art der Therapie festhalten, um Aussagen zur Qualität der Behandlung und zum Behandlungserfolg treffen zu können. Ziel ist es, die Qualität der Versorgung krebskranker Menschen zu verbessern.

Der Landtag verabschiedete das Gesetz in seiner letzten Sitzung vor der Neuwahl, da Eile geboten ist. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen eine Fallpauschale für jede Neuregistrierung einer Krebserkrankung. Diese Fallpauschale wird etwa 90 Prozent der Betriebskosten für das Krebsregister abdecken. Den Rest trägt das Land. Für die Zahlung der Fallpauschale aber muss das Register spätestens 2018 seinen Routinebetrieb aufgenommen haben.

dpa


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