Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Landeskirche legt zwei Hakenkreuz-Glocken still
Nachrichten Niedersachsen Landeskirche legt zwei Hakenkreuz-Glocken still
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:32 18.09.2017
In Herxheim am Berg hängt in der Kirche eine Bronzeglocke mit Hakenkreuz. Quelle: Uwe Anspach/Archiv
Anzeige
Hannover

Es handelt sich um Glocken in Faßberg-Müden in der Heide sowie in Schweringen im Kreis Nienburg, teilte die Landeskirche am Montag mit. Nach dem Wirbel im pfälzischen Herxheim um eine "Hitler-Glocke" mit Hakenkreuzprägung seien die Gemeinden gebeten worden zu schauen, ob bei ihnen noch ähnliche Glocken in Gebrauch sind.

Die betroffenen beiden Gemeinden beraten nun über eine endgültige Lösung für die Glocken. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass wir nach der geschichtlichen Aufarbeitung mit diesen Glocken weiterhin zu Gottesdiensten oder zum Beispiel zu Friedensgebeten einladen", erklärte der Geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Arend de Vries.

In Faßberg-Müden hängt die mit dem Luftwaffenadler und einem kleinen Hakenkreuz versehene Glocke in der Kirche, die nach der Schaffung des Fliegerhorstes 1934 entstand. Auf die besondere Glocke weist die Gemeinde seit längerem hin, sie will sie als Mahnung verstanden wissen. In Schweringen indes hatte man sich bisher nicht groß mit der Glocke auseinandergesetzt, das soll nun folgen.

In den anderen evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen sowie den beiden katholischen Bistümern sind keine Glocken mit entsprechenden Prägungen aus der Nazi-Zeit bekannt.

dpa

Ob sich drei Pflegekräfte wegen einer mutmaßlichen Mitverantwortung für die Mordserie am Klinikum Delmenhorst verantworten müssen, entscheidet das Oberlandesgericht erst nach den Herbstferien.

18.09.2017

Eine Frau aus dem Kreis Rotenburg/Wümme kann sich über den zweitgrößten Lottogewinn in diesem Jahr in Niedersachsen freuen. Die bisher unbekannte Spielerin räumte beim Eurojackpot rund 15,36 Millionen Euro ab, wie die Toto-Lotto-Gesellschaft in Hannover am Montag mitteilte.

18.09.2017

Der Aufsichtsrat des Oldenburger Energiekonzerns EWE berät am Montagnachmittag über die Besetzung der freien Vorstandsmandate. Das kündigte ein EWE-Sprecher nach einem entsprechenden Bericht der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" an.

18.09.2017
Anzeige