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Der rumänische Großsegler «Mircea» in Wilhelmshaven.

Der rumänische Großsegler «Mircea» in Wilhelmshaven. © Ingo Wagner/Archiv

Verteidigung

Kurs auf Lissabon: "Mircea" mit deutschen Kadetten auf Törn

Deutsche und rumänische Offiziersanwärter sind am Freitag an Bord des rumänischen Segelschulschiffs "Mircea" von Wilhelmshaven aus mit Kurs Lissabon in See gestochen.

Wilhelmshaven. Auf der mehrwöchigen Ausbildungsfahrt lernen die insgesamt rund 100 Kadetten vor allem im Team zu arbeiten. Dabei erleben sie den Seemannsalltag mit Wind, Wetter und Seegang auf einem traditionellen Dreimast- Rahsegler.

In die Takelage dürfen die deutschen Kadetten aus Sicherheitsgründen nicht. Nachdem zwei Offiziersanwärterinnen 2008 und 2010 tödlich verunglückt waren, hatte die deutsche Marine die Sicherheitsstandards auf der "Gorch Fock" erhöht. Aber von Deck aus sind sie auf der "Mircea" beim Brassen der Rahen, das heißt bei Ausrichten der Segel, mit dabei. Die "Mircea" springt für das fast baugleiche deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" ein, das zurzeit für 75 Millionen Euro in Bremerhaven komplett saniert wird und erst im Laufe des nächsten Jahres wieder einsatzklar ist.

Unterstützt wird die rumänische Stammbesatzung der 82 Meter langen "Mircea" bei der Fahrt von zehn Ausbildern der "Gorch Fock". Die Seereise der unter rumänischer Flagge fahrenden "Mircea" teilt sich in zwei Abschnitte. In Palma de Mallorca steht ein Mannschaftswechsel an. Dann kommen 55 neue deutsche Kadetten an Bord. Die Reise endet planmäßig am 22. September im Heimathafen der "Mircea" im rumänischen Constanta.

dpa


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