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Niedersachsen Kultusministerium zieht um
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19:19 15.04.2019
Neue Adresse: In dieses Gebäude soll das Kultusministerium ziehen. Quelle: Foto: Behrens
Hannover

Ein Teil der niedersächsischen Regierungsgebäude ist in schlechtem baulichen Zustand. Für das erste Ministerium steht nun der Umzug an: Das Kultusministerium vereint alle fünf Standorte unter einem neuen Dach – in einem Bürokomplex an der Hans-Böckler-Allee 1.

Alte Gebäude in schlechtem Zustand

„Die Aufgaben und damit die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, sodass akute Raumnot herrscht und weitere Anmietungen hätten vorgenommen werden müssen“, sagte eine Ministeriumssprecherin der NP. Die insgesamt fünf Ministeriumsstandorte befänden sich in einem schlechten technischen und energetischen Zustand, eine Sanierung wäre mit immensen Kosten verbunden. Deswegen habe man sich dazu entschlossen, den Standort zu verlegen. Statt wie bisher am Schiffgraben wird der Hauptsitz dann an der Hans-Böckler-Allee liegen. In Sachen Brandschutz, Beheizung und Energetik sei der Bau von 1991 nämlich in einem deutlich besseren Zustand.

Der Umzug der insgesamt 300 Mitarbeiter soll schon im Mai beginnen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) werde zu Beginn des neuen Schuljahres sein Büro beziehen. Spätestens 2027 soll der komplette Umzug abgeschlossen sein.

300 freie Arbeitsplätze in der Innenstadt

Mit dem Standortwechsel werden in der Innenstadt 300 Arbeitsplätze frei. Die Gebäude, die sich zum Teil in den Landesliegenschaften befinden, sollen aber nicht aufgegeben werden. Aus dem CDU-geführten Finanzministerium hieß es auf NP-Nachfrage: „Es gibt nach wie vor Bedarf, sie bleiben also erst einmal im Besitz des Landes.“ Das gelte auch für die zusätzlich angemieteten Flächen. Einen konkreten Plan gibt es bereits: Künftig soll die Landesschulbehörde in die ehemaligen Ministeriumsgebäude ziehen.

Ob dann eine Sanierung vorgenommen wird, blieb vorerst unklar. Eindeutig ist jedoch, dass nicht nur die Gebäudeteile des Kultusministeriums in einem schlechten baulichen Zustand sind. Auch die Staatskanzlei und das Innenministerium gelten als nicht mehr zeitgemäß. Im Innenministerium plant man derzeit aber keinen Standortwechsel, teilte ein Sprecher mit. Und auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) habe seine Pläne für eine Staatskanzlei-Neubau von 2017 inzwischen verworfen, heißt es aus Regierungskreisen.

Von Mandy Sarti

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