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Der US-amerikanischer Whistleblower Edward Snowden.

Der US-amerikanischer Whistleblower Edward Snowden. © Ole Spata

Computer

Knapp 40 000 Menschen sehen Snowden per Live-Video auf der CeBIT

Knapp 40 000 Menschen haben am Mittwochabend das Video-Interview mit dem NSA-Enthüller Edward Snowden auf der CeBIT verfolgt. Das gab der Veranstalter Deutsche Messe heute auf Anfrage bekannt.

Hannover. Die Übertragung war auch live im Internet zu sehen und ist auf der CeBIT-Seite weiterhin als Aufzeichnung abrufbar.

Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Snowden, der nach seiner Flucht vor den US-Behörden Asyl in Russland genießt, war von dort nach Hannover zugeschaltet. Auf der Computermesse selber lauschten rund 500 Menschen in Halle 8 dem Gespräch, das Deutsche-Welle-Moderator Brent Goff mit Snowden und dem Journalisten Glenn Greenwald führte. Ihm hatte Snowden sein brisantes Material zugespielt. Snowden sprach am Mittwochabend vor dunklem Hintergrund, der keinen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort zuließ. Mehrmals erntete er Szenenapplaus.

Snowden hatte 2013 zahlreiche Dokumente des US-Geheimdiensts NSA dem Journalisten Greenwald und der Dokumentarfilmerin Laura Poitras übergeben. Damit löste er eine Flut von Enthüllungen über ausufernde Überwachung aus. Im Zuge der Berichterstattung hieß es auch, dass das Handy von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) abgehört worden sei.

dpa


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