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Niedersachsen Kliniken wehren sich gegen Stationsapotheker
Nachrichten Niedersachsen Kliniken wehren sich gegen Stationsapotheker
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12:21 10.08.2017
180 lebensgroße Pappfiguren sind nahe des Niedersächsischen Landtags aufgestellt. Quelle: H. Hollemann
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Hannover

Hintergrund für die Novellierung des Niedersächsischen Krankenhausgesetzes ist die Mordserie des Krankenpflegers Niels H.

Die Vorgabe sei nicht umsetzbar, weil die Stationsapotheker auf dem Arbeitsmarkt nicht verfügbar seien, sagte der Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG), Helge Engelke, am Donnerstag. Um diese Situation zu verdeutlichten, hatte die NKG 180 lebensgroße Pappfiguren gegenüber dem Provisorischen Landtag aufgestellt. Angesichts der Regierungskrise in Niedersachsen rechnet der Verband aber nicht mehr damit, dass das Gesetz noch wie ursprünglich geplant vor der Landtagswahl verabschiedet wird.

Ein weiterer Kritikpunkt der Krankenhausgesellschaft: Niedersachsens Kliniken werden aus ihrer Sicht gegenüber Häusern in anderen Ländern benachteiligt. Die Finanzierung der Mehrkosten in Höhe von knapp 14 Millionen Euro sei ungeklärt, sagte Engelke.

Die Apothekerkammer Niedersachsen hält dagegen den Weg, Stationsapotheker in allen 180 Klinken einzuführen für "konsequent und richtig". Mit ihrer Initiative reagiere die Regierung auch auf die Ergebnisse einer Krankenhausstudie des Instituts für Patientensicherheit der Universität Bonn, sagte Kammerpräsidentin Magdalene Linz. Die Stellen könnten sicherlich besetzt werden, da die pharmazeutischen Herausforderungen im Krankenhaus für viele Apotheker reizvoll seien.

dpa

Trotz leichter Umsatz- und Gewinneinbußen startet der Fotodienstleister Cewe mit guten Voraussetzungen ins umsatzstärkere zweite Halbjahr. Der Oldenburger Konzern meldete am Donnerstag für die ersten sechs Monate des Jahres leicht rote Zahlen und einen Verlust von 300 000 Euro (2016: 400 000 Euro).

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Die starken Regenfälle Ende Juli haben im Nationalpark Harz Millionenschäden angerichtet. Das ganze Ausmaß der Zerstörungen sei erst nach und nach deutlich geworden, sagte Nationalparksprecher Friedhart Knolle am Donnerstag.

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Kommunikationsabsprachen zwischen VW und der Landesregierung in Niedersachsen waren auch unter Schwarz-Gelb gängige Praxis. Einen entsprechenden Austausch gebe es seit Jahrzehnten, bestätigte der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr am Donnerstag.

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