Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Kleine Aale sollen in der Elbe heranwachsen
Nachrichten Niedersachsen Kleine Aale sollen in der Elbe heranwachsen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:53 24.03.2017
Zwei Fischer setzen kleine Aale zum Auswildern in ein Gewässer ein. Quelle: Berit Böhme/Archiv
Bleckede

Die Jungfische sind etwa 10 bis 20 Zentimeter lang und wiegen nur rund drei Gramm. Ausgewachsen sollen sie in einigen Jahren in den Atlantik abwandern, um dort zu laichen.

Zwischen Schnackenburg und Geesthacht sollten im Verlauf des Freitags an zahlreichen Stationen insgesamt rund 560 Kilogramm in die Elbe und einige ihrer Nebengewässer wie Krainke und Jeetzel entlassen werden. Die Tiere seien als noch fast durchsichtige Glasaale an der französischen Atlantikküste gefangen worden, so Hinz. Sie wurden anschließend zwei bis drei Monate in Aalfarmen aufgezogen. Seit 2006 wurden mit der Aktion bereits mehr als zwei Millionen Jungaale in die Elbe gesetzt. Die EU und das Land Niedersachsen tragen auch in diesem Jahr wieder rund 60 Prozent der Kosten von insgesamt 43 000 Euro. Den Rest bezahlen laut LWK Fischereiverbände, Angler und die Gemeinschaftsinitiative Elbefischerei. Ähnliche Aktionen gibt es auch in anderen Bundesländern entlang der Elbe, etwa in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

dpa

Ein niederländischer Kampfhubschrauber ist nach einem technischen Systemausfall auf einem Acker nahe Bramsche (Kreis Osnabrück) notgelandet. Bei dem Zwischenfall am Donnerstagabend sei niemand verletzt worden, sagte am Freitag ein Polizeisprecher in Osnabrück.

24.03.2017

Nach Niedersachsen will nun auch Bremen sogenannte islamistische Gefährder konsequent abschieben. Die jüngsten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts seien hierbei eine große Hilfe, sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Freitag.

24.03.2017

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat eine Stärkung der europäischen Polizeibehörde Europol gefordert. Die Zusammenarbeit innerhalb Europas müsse hier dringend gestärkt werden, notfalls auch erst einmal mit einem Kern von Staaten, sagte der Minister am Freitag der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir bewegen uns innerhalb einer gemeinsamen Außengrenze, haben aber keine gemeinsame Innenpolitik.

24.03.2017