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Zwei Fischer setzen kleine Aale zum Auswildern in ein Gewässer ein.

Zwei Fischer setzen kleine Aale zum Auswildern in ein Gewässer ein. © Berit Böhme/Archiv

Fischerei

Kleine Aale sollen in der Elbe heranwachsen

Rund 187 000 Baby-Aale sollen den Bestand der vom Aussterben bedrohten Wanderfische in der Elbe sichern. Bei Bleckede im Landkreis Lüneburg wurden am Freitag die ersten kleinen Aale ausgesetzt, wie Koordinator Volkmar Hinz von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) mitteilte.

Bleckede. Die Jungfische sind etwa 10 bis 20 Zentimeter lang und wiegen nur rund drei Gramm. Ausgewachsen sollen sie in einigen Jahren in den Atlantik abwandern, um dort zu laichen.

Zwischen Schnackenburg und Geesthacht sollten im Verlauf des Freitags an zahlreichen Stationen insgesamt rund 560 Kilogramm in die Elbe und einige ihrer Nebengewässer wie Krainke und Jeetzel entlassen werden. Die Tiere seien als noch fast durchsichtige Glasaale an der französischen Atlantikküste gefangen worden, so Hinz. Sie wurden anschließend zwei bis drei Monate in Aalfarmen aufgezogen. Seit 2006 wurden mit der Aktion bereits mehr als zwei Millionen Jungaale in die Elbe gesetzt. Die EU und das Land Niedersachsen tragen auch in diesem Jahr wieder rund 60 Prozent der Kosten von insgesamt 43 000 Euro. Den Rest bezahlen laut LWK Fischereiverbände, Angler und die Gemeinschaftsinitiative Elbefischerei. Ähnliche Aktionen gibt es auch in anderen Bundesländern entlang der Elbe, etwa in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

dpa


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