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Niedersachsen Kindsmord-Prozess: Mediziner sieht unnatürliche Todesursache
Nachrichten Niedersachsen Kindsmord-Prozess: Mediziner sieht unnatürliche Todesursache
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15:44 11.05.2016
Neuruppin

In keiner Variante habe sich schlüssig erklären lassen, dass der Junge bei einem Unfall zu Tode gekommen sei. Die Frau soll in Schwedt (Oder) ihren damals achtjährigen Sohn getötet haben. Zu Verhandlungsbeginn bestritt sie die Tat, seitdem schweigt die Angeklagte, die heute in Göttingen lebt.

Die Anklage wirft ihr vor, ihren schlafenden Sohn nachts in die Küche getragen und dann in die Nähe des Gasherds gelegt zu haben. Er soll Kohlenmonoxid eingeatmet haben, danach soll sie den bewusstlosen Jungen zum Sterben in sein Bett gelegt haben.

Auch der damalige Notarzt bestätigte vor Gericht seinen Verdacht, dass Mario 1974 auf nicht natürliche Weise ums Leben kam. Auch die älteste Tochter der Angeklagten vermutet, dass ihre Mutter für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist. Die jüngste Tochter wies die Anschuldigungen gegen ihren Mutter zurück.

dpa

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