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Niedersachsen Kfz-Versicherung: In der Region Hannover drohen höhere Prämien
Nachrichten Niedersachsen Kfz-Versicherung: In der Region Hannover drohen höhere Prämien
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13:48 30.08.2018
Knapp 30 Millionen Autobesitzer müssen nicht mehr zahlen. Quelle: Daniel Reinhardt/dpa
Hannover

Für Autofahrer in Niedersachsen bleibt es auch im kommenden Jahr bei überwiegend günstigen Einstufungen in der Kfz-Versicherung. Für über 60 Prozent gelten in der Haftpflichtversicherung weiterhin die Regionalklassen 1 und 2, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mitteilte. In der Vollkaskoversicherung gelte dies sogar für fast 80 Prozent der Versicherten.

In der Region Hannover wird es teurer

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Einstufungen in der Haftpflichtversicherung allerdings für zehn Bezirke erhöht, unter anderem in Hannover, Wilhelmshaven und Salzgitter. Günstigere Regionalklassen gelten künftig im Zulassungsbezirk Bentheim, Cloppenburg, Holzminden, der Stadt Osnabrück und Osterholz. Die beste Schadensbilanz erreichten demnach Autofahrer in Nienburg an der Weser, die höchsten Schäden entstanden in der Landeshauptstadt Hannover.

Autofahrer profitieren vor allem in den Flächenländern im Norden und Osten Deutschlands von niedrigen Einstufungen in den Regionalklassen. Die neue Regionalstatistik weist neben Niedersachsen besonders günstige Einstufungen für die Bundesländer Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern aus.

Am besten schneidet die Uckermark ab

Hohe Regionalklassen gibt es wie bislang besonders in Großstädten und in Teilen Bayerns. Den schlechtesten Wert erzielt diesmal Berlin. Beim errechneten Indexwert auf Basis der Schadensbilanz liegt die Hauptstadt rund 33 Prozent über dem Durchschnitt. Am besten schneidet die Uckermark in Brandenburg ab, die fast 32 Prozent unter dem Mittelwert liegt.

Nach GDV-Angaben können sich knapp 5,4 Millionen Autofahrer in 63 Bezirken über bessere Regionalklassen freuen, während 5,5 Millionen in 55 Bezirken heraufgestuft werden. Für die Mehrheit der Autohalter ändert sich nichts. Denn knapp 30 Millionen Autobesitzer in 295 Bezirken behalten dieselbe Einstufung wie im Vorjahr.

Von lni/RND

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