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Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch.

Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. © Uli Deck/Archiv

Urteile

Kein grenzenloses Kitesurfen im Nationalpark Wattenmeer

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer bleibt in wesentlichen Teilen für Kitesurfer tabu. Das Verwaltungsgericht Oldenburg wies die Klage dreier Kitesurfer zurück, die eine zeitlich und örtlich uneingeschränkte Ausübung ihres Sports in dem Europäischen Vogelschutzgebiet forderten.

Oldenburg. Die 5. Kammer konnte nicht erkennen, dass die Kläger in ihren Grundrechten unverhältnismäßig eingeschränkt werden, wie es in der am Dienstag vorgelegten Begründung des Urteils hieß.

Die drei Wassersportler hatten argumentiert, es sei nicht erwiesen, dass vom Kitesurfen eine Störung für Vögel ausgehe. Das generelle Drachensportverbot im Nationalpark schränke sie in ihrem Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ein. Zudem sahen die Kitesportler die Gesetzgebungskompetenz beim Bund und nicht beim Land.

Das Gericht folgte dieser Linie aber nicht. Die kritisierten Verbote dienten dem Naturschutz und der Ordnung im Nationalpark, die Gesetzesbefugnis liege beim Land. Zudem habe die Nationalparkverwaltung bereits großflächige Gebiete für das Kitesurfen freigegeben. Außerdem seien Belange des Naturschutzes in dem Nationalpark grundsätzlich von Vorrang. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa


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