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Kardinal Reinhard Marx (l.) und Heinrich Bedford-Strohm.

Kardinal Reinhard Marx (l.) und Heinrich Bedford-Strohm. © Julian Stratenschulte

Kirche

Katholiken und Protestanten feiern Versöhnungsgottesdienst

Bei einem historischen Versöhnungsgottesdienst zum 500-jährigen Reformationsjubiläum haben Katholiken und Protestanten in Hildesheim die Weichen für eine gemeinsame Zukunft gestellt.

Hildesheim. "Das Reformationsgedenken soll ein neuer Anfang sein für einen Weg, der uns als Kirchen nicht mehr voneinander trennt, sondern zusammenführt", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm. Er gestaltete die Feier gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. Gäste in der Hildesheimer Michaeliskirche waren auch Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

"Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben", erklärte Bedford-Strohm. Marx sagte: "Ich bin froh, dass wir heute ein Zeichen für ein versöhntes Miteinander setzen." Er fügte hinzu: "Wir nehmen unsere Geschichte an, schauen auf das, was Christen sich gegenseitig angetan haben, und gehen gemeinsam weiter."

Das Gedenken an die Reformation in Deutschland hat im Herbst begonnen, bis zum Oktober sind hunderte Veranstaltungen quer durch Deutschland geplant.

dpa


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