Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Justizministerin ruft zu Kooperation gegen Online-Hetze auf
Nachrichten Niedersachsen Justizministerin ruft zu Kooperation gegen Online-Hetze auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:02 04.09.2017
Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
Anzeige
Hannover

"Es ist die gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Politik, Strafverfolgungsbehörden und Zivilgesellschaft, dem entschlossen Einhalt zu gebieten."

Die Tagung mit dem Titel "Hass im Netz" richtete sich unter anderem an Mitarbeiter aus Kommunen und Kirchen, Politiker sowie Pädagogen. Die Teilnehmer konnten sich in Workshops zum Beispiel mit Radikalisierung im Netz, Fake-News oder sogenannten Social Bots auseinandersetzen. Außerdem gab es Expertenvorträge.

Niewisch-Lennartz betonte: "Hasskommentare im Internet machen nicht vor den Grenzen von Bundesländern halt. Deshalb ist es wichtig und unerlässlich, sich in länderübergreifenden Kooperationen wie dem Bündnis "Verantwortung übernehmen im Norden" zusammenzuschließen und sich gemeinsam mit den Grenzen zwischen persönlichen Angriffen und individueller Meinungsfreiheit auseinanderzusetzen."

Dem schon seit 17 Jahren bestehenden Bündnis "Verantwortung übernehmen im Norden" gehören die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an. Weitere Partner sind der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) und die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt - Zentrum Demokratische Bildung (ARUG ZDB).

dpa

Das Bundeskartellamt hat mehrere deutsche Stahlunternehmen wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen durchsucht, darunter auch die Salzgitter AG. Einen entsprechenden Bericht der "Rheinischen Post" und des "Manager Magazins" bestätigte ein Kartellamtssprecher am Montag.

04.09.2017

Nach einem juristischen Tauziehen ist ein 18 Jahre alter islamistischer Gefährder aus Bremen am Montag nach Russland abgeschoben worden. Nach Angaben des Bremer Innenressorts wurde der junge Mann per Flugzeug von Frankfurt nach Moskau gebracht.

04.09.2017

Weil sie im großen Stil Altmetall ergaunert haben sollen, stehen seit Montag zwei Mitglieder einer sogenannten Schrott-Mafia vor dem Landgericht Göttingen. Zusammen mit zwei bereits zu Haft verurteilten Komplizen sollen sie jahrelang bei der Abrechnung von Metallschrott betrogen haben.

04.09.2017
Anzeige