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Verbandsvorsitzende Katarina Seidler.

Verbandsvorsitzende Katarina Seidler. © Caroline Seidel/Archiv

Religion

Jüdischer Landesverband beklagt permanenten Antisemitismus

Einen permanent spürbaren Antisemitismus auch in der Mitte der Gesellschaft hat der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen beklagt. "Wir haben viele Leute, die inzwischen keine erkennbare Post mehr von uns mit Stempel erhalten wollen", sagte die Verbandsvorsitzende Katarina Seidler am Montag in Hannover.

Hannover. Von muslimischer und rechtsextremer Seite gebe es ganz unverhohlene Anfeindungen, die in bestimmten Stadtviertel etwa in Hannover verstärkt auftreten. "Ich würde nicht mit der Kippa durch den Sahlkamp laufen, wo viele Araber wohnen."

Um ein Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft zu setzen, hat die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Hannover für Montagabend zu einem Kippa-Flashmob aufgerufen. Mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung wollen rund 100 Menschen demonstrativ durch die Innenstadt von Hannover spazieren. "In der Öffentlichkeit die Kippa zu tragen, da wird man immer stigmatisiert", meinte der Sprecher der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Monty-Maximilian Ott. Antisemitismus sei ein Problem der Mehrheitsgesellschaft, auch von Akademikern.

dpa


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