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Immobilienpreise in Niedersachsen erneut gestiegen

Niedrige Zinsen und der Wunsch nach Wohneigentum treiben die Immobilienpreise in Niedersachsen weiter an - vor allem in den großen Städten. Preise für Grundstücke, Eigentumswohnungen, Reihenhäuser oder Einfamilienhäuser seien vielerorts gestiegen, allerdings seien die Preissteigerungen in der Landeshauptstadt Hannover in diesem Jahr unterdurchschnittlich, teilte der Immobilienverband IVD Nord am Dienstag mit.

Hannover. Jenseits der Ballungszentren oder Feriengebiete seien die Preise überwiegend stabil.

IVD-Nord-Vorstandsmitglied Maria del Carmen Weber sprach von einer "Marktberuhigung". Dennoch stiegen die Preise für Baugrundstücke im Durchschnitt um sechs Prozent, Einfamilienhäuser verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 5,5 Prozent, Eigentumswohnungen um rund 8 Prozent. In guten Lagen Hannovers seien 2650 Euro je Quadratmeter fällig - ein Plus von vier Prozent. Vor allem größere Wohnungen mit drei bis vier Zimmern seien nach wie vor knapp, sagte Weber. Gegen die hohen Preise helfe nur eines, betonte IVD-Nord-Sprecher Peter Wagner: "Neubau, Neubau, Neubau." 

Im IVD-Preisspiegel werden die Immobilienkauf- und Mietpreise für 115 norddeutsche Städte erfasst. 1500 Mitgliedsunternehmen wurden befragt. Im vergangenen Jahr stiegen die Immobilienumsätze in Niedersachsen um gut zehn Prozent auf mehr als 18 Milliarden Euro. 

dpa


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