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IHK Niedersachsen: Einzelhandel in Innenstädten sichern

Angesichts des wachsenden Online-Handels hat die IHK Niedersachsen dazu aufgerufen, den Einzelhandel in den Innenstädten zu fördern. "Pulsierende Innenstädte" seien nicht nur für die Nahversorgung im Land wichtig, betonte die Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen, Susanne Schmitt, am Donnerstag in Hannover.

Hannover. Sie seien auch ein entscheidender Standortfaktor für die Wirtschaft. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland steht der Online-Handel inzwischen bundesweit für 50 Prozent des Wachstums im Einzelhandel. Gleichzeitig steigen demnach die Verkaufsflächen im Einzelhandel seit Jahren - dabei geht es vor allem um Großprojekte.

Große Einzelhandelsprojekte mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern müssen nach IHK-Angaben kritisch geprüft und gezielt gesteuert werden - entsprechend des Anfang 2017 beschlossenen Landesraumordnungsprogramms. "Bei dieser Prüfung geht es nicht darum, Ansiedlungen auf der grünen Wiese grundsätzlich zu verhindern", erklärte Eckhard Lammers, Sprecher Raumplanung und Regionalpolitik der IHK Niedersachsen. Ziel sei eine "kluge Steuerung", um die Nahversorgung gerade in den ländlichen Regionen sicherzustellen. Auf kommunaler Ebene müssten der Einzelhandel laufend beobachtet und Großprojekte vorausschauend geplant werden, um bestehende Strukturen nicht zu schädigen.

dpa


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