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Hochwasser

Hochwasserschutz an der Elbe soll verbessert werden

Elbe-Hochwasser in Niedersachsen sollen künftig schneller abfließen. Dafür könnten unter anderem Deiche zurückverlegt und alte Flussarme wieder angeschlossen werden.

Lüneburg. Entsprechende Vorschläge haben Experten des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erarbeitet. "Es geht darum, dass wir dem Fluss wieder mehr Raum geben", sagte Klaus-Jürgen Steinhoff vom NLWKN in Lüneburg, Co-Autor des jetzt vorgestellten Rahmenplans.

Im Fokus steht die untere Mittelelbe - auf den 113 Flusskilometern zwischen Schnackenburg und dem Wehr bei Geesthacht könnten auch Flutpolder eingerichtet werden, so der Vorschlag. Weitere Möglichkeiten seien Gehölzrückschnitte und kanalartige Umfluter. Probleme beim Hochwasserabfluss bereiteten hauptsächlich die 24 bekannten Engstellen im niedersächsischen Elbabschnitt. Besonderer Handlungsbedarf besteht dort, wo der Fluss weniger als 600 Meter breit ist.

Hochwasser werde es auch künftig immer wieder geben, sie seien ein natürliches Phänomen, betonten die Experten. Insbesondere seit 2002 seien die Hochwasserstände immer höher angestiegen. Diesen Trend gelte es zu stoppen, damit Schutzanlagen wie Deiche und Schöpfwerke ihre Funktion auch in Zukunft sicher erfüllen können. Ziel sei es, Rekordpegelstände wie zuletzt im Juni 2013 zu vermeiden.

dpa


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