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Barbara Hendricks spricht bei einer Pressekonferenz.

Barbara Hendricks spricht bei einer Pressekonferenz. © Marius Becker/Archiv

Atom

Hendricks: Anti-AKW-Protest "große Leistung der Demokratie"

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den friedlichen Protest gegen die Atomenergie als "große Leistung der Demokratie in Deutschland" gewürdigt. "Dass der Atomausstieg politisch richtig war, ist den meisten von uns mittlerweile wohl klar", sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag im Bundestag zur Begründung des Gesetzentwurfs zur Suche nach einem Atommüll-Endlager.

Berlin. Nun müsse sich Deutschland "auf den Weg machen, einen jahrzehntelangen tiefen Konflikt in unserer Gesellschaft zu lösen", betonte Hendricks. Es gehe um eine ergebnisoffene und bundesweite Endlager-Suche. Die Ministerin verwies erneut darauf, dass schon jetzt - nach 60 Jahren des "Irrwegs" Atomkraft - mehr als 30 000 Generationen von den Folgen dieser Energieform betroffen seien.

Nach jahrzehntelangem Streit um den Salzstock Gorleben in Niedersachsen hatte der Bund das Verfahren zur Endlager-Suche neu gestartet. Bis 2031 sollen Wissenschaftler und Politiker einen Ort aussuchen, an dem Atommüll eine Million Jahre lang sicher lagern kann. Für die Suche gilt zunächst das Prinzip der "weißen Landkarte": Kein Ort wird von vornherein ausgeschlossen oder bevorzugt. Die Auswahl soll nach streng wissenschaftlichen Kriterien ablaufen. Am Ende entscheiden Bundestag und Bundesrat.

dpa


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