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Niedersachsen Hannovers Bischof Meister an Spitze der lutherischen Kirchen gewählt
Nachrichten Niedersachsen Hannovers Bischof Meister an Spitze der lutherischen Kirchen gewählt
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12:53 09.11.2018
Der hannoversche Bischof Ralf Meister wird neuer Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Quelle: imago/epd
Hannover/Würzburg

Hannovers Landesbischof Ralf Meister (56) ist neuer Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Die kirchliche Dachorganisation wählte Meister auf ihrer Jahrestagung am Freitag in Würzburg zum Nachfolger des Bischofs der Nordkirchen, Gerhard Ulrich, der im kommenden Frühjahr in den Ruhestand geht. Zu Meisters Stellvertreter bestimmte die VELKD Sachsens Landesbischof Carsten Rentzing.

Die VELKD vertritt rund 8,8 der bundesweit 21,5 Millionen evangelischer Christen. Zur VELKD gehören sieben der bundesweit 20 evangelischen Landeskirchen, die lutherisch geprägt sind. Die unierten und reformierten Landeskirchen gehören zur Union Evangelischer Kirchen (UEK). Die beiden konfessionellen Untergliederungen sind unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammengefasst.

Der gebürtige Hamburger Ralf Meister ist seit 2011 Landesbischof der bundesweit größten evangelischen Landeskirche in Hannover. Seit 2012 ist er auch Vorsitzender der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Zuvor war er unter anderem Propst des Kirchenkreises Lübeck und Generalsuperintendent des Sprengels Berlin.

Zahl der Mitglieder sinkt weiter

Die Spitzen der evangelischen Kirche sind zu ihrer Jahrestagung in Würzburg zusammengekommen. Hauptthema des noch bis Mittwoch laufenden Treffens ist die Frage, wie wieder mehr junge Menschen für den Glauben begeistert werden können. Alleine 2017 ging die Zahl der Protestanten um 390.000 Mitglieder auf 21,5 Millionen zurück. Weitere Themen des Kirchentreffens sind der Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs und die Prävention sowie die Friedensarbeit der Kirche. Außerdem geht es um die Kirche im digitalen Wandel.

Von RND/dpa

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