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Niedersachsen Hamelner Bluttat: Verurteilter muss Goldschmuck herausgeben
Nachrichten Niedersachsen Hamelner Bluttat: Verurteilter muss Goldschmuck herausgeben
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16:22 19.07.2017
Eine Frau betritt das Landgericht in Hannover. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
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Hannover

Die Frau hatte als Klägerin geltend gemacht, sie habe Goldreifen, eine Kette, Ohrringe sowie diverse Ringe bei ihrer Trennung im Mai 2014 in der gemeinsamen Wohnung zurückgelassen. Der Mann behauptete dagegen, sie habe sämtlichen Schmuck mitgenommen. Dieses Argument sei zu spät vorgebracht worden, argumentierte die Kammer. Der 39-Jährige hat nun vier Wochen Zeit, das Gold herauszugeben oder 20 400 Euro Schadenersatz zu zahlen, kann aber auch Berufung einlegen.

Er war in einem viel beachteten Prozess Ende Mai wegen versuchten Mordes zu einer 14-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Urteil des Landgerichts Hannover ist allerdings noch nicht rechtskräftig, das Opfer hatte als Nebenklägerin Revision eingelegt. (Az.: 6 O 276/16)

dpa

Nach dem tödlichen Messerangriff in dem ägyptischen Badeort Hurghada soll es in dem Heimatort eines der beiden Opfer eine Gedenkfeier geben. In Münstedt im Kreis Peine sei angedacht, einen öffentlichen Trauergottesdienst zu organisieren, damit Angehörige, Freunde und Dorfbewohner Abschied nehmen können, teilte der Kirchenkreis Peine am Mittwoch mit.

19.07.2017

Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg eine neue psychiatrische Abteilung eröffnet. Die Station mit 20 Plätzen sei ein Meilenstein für die Versorgung der psychiatrisch erkrankten Inhaftierten, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch.

19.07.2017

Die Abiturienten in Niedersachsen haben dieses Jahr ein wenig besser abgeschnitten als ihre Vorgänger im Schuljahr 2015/16. Der landesweite Notendurchschnitt beim Abitur lag diesmal bei 2,57 - und damit 0,01 besser als der Wert des vorherigen Jahres, wie das Niedersächsische Kultusministerium am Mittwoch mitteilte.

19.07.2017
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