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Prozesse

Haftstrafe für Anführer von Geldfälscher-Bande

Zwei Jahre und zehn Monate Haft lautet das Urteil des Landgerichts Hannover im Prozess gegen den Kopf einer Geldfälscher-Bande aus Hameln. Von den beiden Mitbeschuldigten wurde einer am Donnerstag zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt, der andere zu einer Geldstrafe von 3600 Euro.

Hannover. Die Gruppe hatte bereits zum Prozessauftakt die Vorwürfe eingeräumt. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft haben die drei Angeklagten mit Hilfe von Computern und Farbdruckern 50-Euro-Scheine selber hergestellt. Obwohl Silberstreifen und Wasserzeichen gefehlt hatten, lies das aufgeklebte Hologramm die Scheine täuschend echt aussehen.

Allein in Deutschland tauchten die falschen Scheine fast 170 Mal auf. Die Bande bezahlte mit dem Falschgeld und verschickte es ins Ausland. Die Polizei beschlagnahmte am vergangen Freitag auf einer Poststelle fünf Umschläge mit 40 Scheinen, die nach Italien adressiert waren. Wegen Hinweisen auf falsche 100-Euro-Scheine gehen die Ermittler davon aus, dass die Bande noch weiteres Falschgeld hergestellt hat, sagte der Sprecher der Polizei Hameln.

dpa


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