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Notfälle

Häuser am Haldenhang im Harz nach drei Wochen wieder frei

Rund drei Wochen nach der amtlich angeordneten Evakuierung dürfen mehrere Gebäude in Wildemann im Harz wieder bewohnt werden. Weil das Abrutschen einer alten Bergbauhalde befürchtet wurde, hatte die Stadt Clausthal-Zellerfeld Anfang Februar die Räumung verfügt.

Wildemann. Untersuchungen hätten nun ergeben, dass der befürchtete lawinenartige Abgang der Halde nicht zu erwarten sei, sagte eine Stadtsprecherin am Montag. Darüber hatte zuvor die "Goslarsche Zeitung" berichtet. Es könnten sich zwar Erdschollen lösen, sagte die Sprecherin. Diese würden aber nur bis in die Gärten rutschen, so dass für die Häuser keine Gefahr bestehe. Die Bewohner hätten die Gebäude inzwischen schon wieder bezogen.

Betroffen von der Evakuierung waren vier bewohnte und zwei unbewohnte Häuser sowie das ehemalige Rathaus der Bergstadt Wildemann, in dem sich heute Ferienappartements befinden. Die Gebäude liegen an einem steilen Berghang oberhalb der Halde des historischen Schachts "Anna Juliane" aus dem späten 17. Jahrhundert. Die Kosten für die vorübergehende Unterbringung der Bewohner in Ferienwohnungen oder bei Verwandten trägt die Stadt.

dpa


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