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Volker Epping blickt in die Kamera.

Volker Epping blickt in die Kamera. © Holger Hollemann/Archiv

Wissenschaft

Großer Wellenkanal wird für 35 Millionen Euro erweitert

Der Große Wellenkanal bei Hannover soll künftig noch besser Seegang simulieren und Offshore-Windanlagen testen können. Das Bundeswirtschaftsministerium stelle rund 35 Millionen Euro für den Ausbau der Versuchsanlage zur Verfügung, teilte die Leibniz Universität Hannover am Freitag mit.

Hannover. Sie ist gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig Betreiber des Wellenkanals in Garbsen bei Hannover. Er ist in das Forschungszentrum Küste eingebunden.

Die Anlage besteht aus einem gut 300 Meter langen, 5 Meter breiten und 7 Meter tiefen Becken und gehört bereits jetzt zu den größten ihrer Art weltweit. Nach dem Ausbau soll es hier erstmals in Deutschland möglich sein, gleichzeitig Seegang und Strömung zu simulieren. Dies ist unter anderem wichtig, um die Tragstrukturen von Offshore-Windanlagen zu testen. "mar-Tech" lautet der offizielle Titel des vom Bund geförderten Projektes.

"Mit dem Projekt "marTech" soll auch ein wesentlicher Beitrag zur Erprobung und Entwicklung von Technologien der erneuerbaren Energien auf und aus dem Meer geleistet werden", sagte der Präsident der Leibniz Universität, Volker Epping. In der bereits 1983 gebauten Versuchsanlage machen Wissenschaftler auch Versuche zum Küstenschutz, was angesichts des Klimawandels und des Anstiegs des Meeresspiegels von großer Bedeutung ist.

dpa


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