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Der Goldene Brief ist in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek zu sehen. 

Der Goldene Brief ist in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek zu sehen. © Julian Stratenschulte/Archiv

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Goldener Brief der Leibniz-Bibliothek Weltdokumentenerbe

Der Goldene Brief der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover ist Unesco-Weltdokumentenerbe. Er wurde als einmaliges Zeugnis asiatisch-europäischer Beziehungen in das Memory of World Register aufgenommen.

Hannover. Die Urkunde wurde am Mittwoch der Bibliothek von der Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Prof. Verena Metze-Mangold, überreicht. Der Goldene Brief ist eine Gemeinschaftsnominierung der Länder Großbritannien, Myanmar und Deutschland.

Es ist der Brief des birmanischen König Alaungphaya an den britischen König Georg II. vom 7. Mai 1756. Geschrieben auf reinem Gold, besetzt mit kostbaren Rubinen und verstaut in einem Elefantenstoßzahn kam er im Frühjahr 1758 in London an. Georg II. - damals zugleich Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg - ließ den Brief unbeantwortet an die königliche Bibliothek in Hannover weiterleiten. Inhaltlich ging es in dem Schreiben um das Angebot, in Birma einen britischen Handelsstützpunkt zu errichten.

Die Wirren um den zeitweise verschollen geltenden Brief zeigt die Ausstellung "Drei Länder, zwei Könige und ein Missverständnis - der Goldene Brief". Sie ist bis zum 8. September in der Bibliothek zu sehen.

dpa


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